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Leipziger Volkszeitung vom 07.09.2006
Ex-Weltmeister betreut Kontrollpunkt
Von BERND SCHUBERT Am vergangenen Wochenende
kamen 99 Radsportler und Hobbyradler zur Radtourenfahrt (RTF) nach
Schenkenberg. Aus dem gesamte mitteldeutschen Raum sowie aus Hof,
Hamburg, Dresden, Bad Hersfeld, Berlin und Hoyerswerda reisten die
Teilnehmer an. Auf den ausgeschilderten Strecken von 42 bis 151
Kilometern Länge wurden die Sportler von den Delitzscher
Vereinsmitgliedern auf der Strecke betreut und verpflegt. Am
ersten Kontrollpunkt übernahmen dies der Ex-Weltmeister Erich
Stammer und am Kontrollpunkt vier der dreifache Sachsenmeister Günter
Bohnet. Diese Veranstaltung führt der RV „Germania“
Delitzsch jedes Jahr Anfang September durch. Zum ersten Mal wurde
Schenkenberg als Start und Zielort ausgewählt. Vom Sportplatz
Schenkenberg führte die Strecke durch die Goitzsche, Löbnitz,
Bad Düben, Dommitzsch, Eilenburg und zurück. Den langen
Kanten über 151 Kilometer nahmen 38 Sportler in Angriff. 37 von
ihnen erreichten das Ziel. Einer musste nach 125 km erschöpft
aufgeben. Auch auf den kürzeren Strecken wurden hervorragende
Leistungen geboten. So bildete sich eine Gruppe von acht Fahrern um
die Familien Böttcher aus Delitzsch und Stolze aus Serbitz, die
mit normalen Tourenrädern die Distanz über 42 Kilometer
trotz aufkommenden Gegenwindes locker bewältigte. Der RV Zwenkau
startetet mit neun Teilnehmern früh um 7 Uhr in Zwenkau, fuhr
die 42 km-Runde und trat dann die Heimreise wieder mit dem Rad an.
Der Eilenburger Eugen Töpfer hatte andere Ziele. Er nutzte die
70 Kilometer-Runde zum Einrollen für das Elite-Rennen am Sonntag
in Grimma. Am Sonntag hatten dann nochmals die gut trainierten
Sportler die Möglichkeit, ihr Können auf der Fahrt zum
Petersberg zu zeigen. Insgesamt 35 Sportler quälten sich gegen
den Wind bis zum Kontrollpunkt auf dem Berg. Nach dieser gelungenen
RTF beginnt bereits in den nächsten Tagen die
Veranstaltungsplanung für das kommende Sportjahr

99 Radsportler gingen von Schenkenberg
aus auf die unterschiedlichen, vom RV Germania Delitzsch vorbereiteten Strecken. Der längste Kanten zählte 151
Kilometer. Foto: privat
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