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aus Leipziger Volkszeitung vom
18.Januar 2008 / Lokalteil Delitzsch - Eilenburger
In seinen Bildern und der Erinnerung wird Bernd
Schubert weiterleben
Bekannter Delitzscher Maler und Radsportler verliert Kampf
gegen den Krebs
Bühl/Delitzsch (kr). Bernd Schubert hat
den Kampf gegen eine Krebserkrankung verloren. Dieser Tage wurde
bekannt, dass der Ex-Delitzscher und bekannte Hobbymaler, der sich
mit seiner Familie in Bühl im Schwarzwald vor gut einem Jahr
eine neue Existenz aufbaute, am 7. Januar verstorben ist. Nicht nur
seine letzten und größten Gemälde im Kultursaal des
Berufsbildungs- und Integrationszentrums mit dem Sitz der Regionalen
Initiative Delitzsch (RID) in der früheren West-Schule erinnern
an ihn. „Wir werden Bernd Schubert in ehrendem Gedenken in unserer
Erinnerung bewahren“, teilte Rainer Rohnke, Vorsitzender des
Vereins RID mit. Schubert wird in seiner Heimatstadt vor allem in
nicht wenigen selbstgemalten Motiven, die hier in mancher Ausstellung
vor seinem Wegzug zu bewundern waren, weiterleben. Seine Bilder
bereicherten die Foyer-Galerie des Landratsamtes, Schauen in der
Wölkauer Patronatskirche, im Krankenhaus oder im
Blumenkunst-Café in der Schloßstraße. Zuletzt
hingen zwölf seiner Bilder im Haus der Volkssolidarität, Am
Wallgraben 7. Auch an manch privater Wand hat sich der Künstler
verewigt, darunter mit Porträts, Landschaften, Stillleben und
Malereien von den schönsten Ansichten der Kreisstadt. Schubert
war nicht nur ein begeisterter Heimatmaler. Viele Jahre hat er im
Vorstand des Delitzscher Radsportvereins Germania mitgearbeitet, hat
national und international an Radwettkämpfen teilgenommen und
das Vereinsleben maßgeblich mitgeprägt. So gehörte er
zu den Initiatoren des traditionellen Rennens rund um die Schafshöhe
an den Seen südlich von Delitzsch, das am 2. August zum fünften
Mal stattfinden wird. „Nach wie vor pflegt Familie Schubert zu den
Freunden im Verein engen Kontakt. Die Nachricht vom Tod Bernds hat
uns tief getroffen“, sagte Vereinsvorsitzender Carsten Krause und
fügte hinzu: „Bis zuletzt hatte er auf Genesung gehofft und es
sah zwischenzeitlich fast danach aus, als ob es wieder bergauf gehen
würde.“ Deshalb hätten die Schuberts auch geplant, den
50. Geburtstag des Erkrankten in Dorns Rosenstübl in Quering zu
feiern. Bekanntlich gehören die Gastwirte ebenfalls zu
Germania. Nun soll Schubert am 9. Februar, an dem er sein fünftes
Lebensjahrzehnt vollendet hätte, zu Grabe getragen werden. Auf
diesem letzten Weg werden auch Delitzscher dabei sein und der Familie
Trost zusprechen.
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Einen seiner letzten Pinselstriche in Delitzsch hat Bernd Schubert
im Bildungs- und Integrationszentrum in der ehemaligen West-Schule
gemalt. Die schönsten Ansichten der Stadt gehörten zu
seinen Lieblingsmotiven. Kurz vor seinem 50. Geburtstag verlor er
dieser Tage den Kampf gegen eine schwere Krankheit. Foto: Manfred
Lüttich
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