Radfahrerverein Germania Delitzsch e.V.

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Leipziger Volkszeitung-Kreiszeitung Bad Düben  vom 07.03.2005   Steffen Brost

Kältemarathon durch den Naturpark

Bad Düben: Organisator Carsten Krause steht an der Infotafel und gibt den 76 Startern letzte Tipps.Gleich startet die dritte Auflage des Heideman.Hinter Heideman , sprich englisch man , verbirgt sich ein Härtetest  für Hobbyradler."Die Wege sind gut befahrbar.Bloß auf dem Heidekammweg,nach 18 Kilometern,müßt ihr aufpassen.Dort ist es ziemlich glatt", so Krause,der mit seinem Radfahrverein Germania Delitzsch dieses Spektakel organisiert .Punkt neun Uhr schicken Wolfgang Schoppe,Vizepräsident vom Bund Deutscher Radfahrer sowie Bad Dübens Kurdirektor Reiner Heun die dick angezogenen Pedalritter auf ihre Strecken."Wir nutzen den Rahmen des Heideman für die Bundestagung Sächsischer Radfahrer im Heide Spa. Es ist eine tolle Veranstaltung .Sehr beeindruckend,wie viele Sportler trotz der Kälte an den Start gehen", so Schoppe.Einer der Unentwegten ist der Bad Dübener Frank Jacob.Der 26-jährige nimmt zum ersten Mal am Heideman teil und will die 92 Kilometer schaffen.Unterstützung findet der Bad Dübener dabei bei Freundin Steffi,Bruder Dirk und seinen Eltern,die extra zeitig aufgestanden waren,um Frank anzufeuern."Ich sitze im Jahr rund 6000 Kilometer im Sattel.Aber bei solchen Temperaturen bin ich noch nie so eine lange Distanz angegangen.Doch ich bin gut vorbereitet,trage zwei Paar Socken,drei Lagen Pullover und zwei Hosen",hat der Kurstädter der Kälte den Kampf angesagt .Gleich mit sieben Leuten rückt der Eilenburger Fitness-Club Enjoy an.Alle Mann wollen die 46 Kilometer bewältigen."Das reicht bei dem Wetter .Wir sind alle keine Profis,halten uns mit Mountainbike fahren bloß fit",erzählt Ralf Franz. Es dauert bis kurz vor halb zwei,dann rollen die ersten von der 92 Kilometerstrecke ins Ziel.Darunter auch die einzige Frau,Bärbel Knobbe aus Plön in Schleswig-Holstein."Bin extra für den Heideman angereist.Tolle Veranstaltung.Ich komme bestimmt wieder ",so die Sportlerin.Für den Bad Dübener Frank Jacob war jedoch nach 46 Kilometer schon Schluß."Ich bin etliche Male gestürzt.Die Strecke war sehr glatt.Da wollte ich nicht mehr riskieren",so Jakob,der es im nächsten Jahr erneut versuchen will.

 

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