Leipziger Volkszeitung
vom 03.August / Delitzsch Eilenburger Kreiszeitung - Sport
Topfahrer rund um die Schafshöhe
Wolteritz (ma). Zum zweiten Mal lädt
der Radfahrerverein Germania Delitzsch am Sonnabend zum Radrennen
„Rund um die Schafshöhe“ ein. Ab 10.30 Uhr starten die
Fahrer in unmittelbarer Nähe zum Wolteritzer Strand. Insgesamt
acht Rennen in verschiedenen Altersklassen werden geboten. Unter den
360 Teilnehmern fahren neben vielen Hobbyradlern in diesem Jahr auch
sechs Profis aus den deutschen Top 100 mit. Bereits bei der
Erstauflage waren Teilnehmer aus ganz Deutschland sowie aus Dänemark,
der Tschechischen Republik und der Schweiz mit dabei. Gefahren wird
auf einem drei Kilometer langen Rundkurs quer durch das ehemalige
Tagebau-Gelände und rings um den Schladitzer See. Im Start-
und Zielbereich findet in Zusammenarbeit mit der Freiwilligen
Feuerwehr Wolteritz ein Dorffest statt. Für Besucher werden am
Wolteritzer Strand Sonderparkplätze eingerichtet. Weiterer
Anlass für das große Spektakel rings um den Schladitzer
See ist das 115-jährige Bestehen des Delitzscher
Radfahrer-Vereins.
|

|
drei fragen an …
… Carsten Krause, Chef des RV Germania Delitzsch
|
Frage: Was erwartet die Zuschauer
bei der zweiten Auflage des Radrennens „Rund um die
Schafshöhe“? Carsten Krause: Mit Guido Fulst ist in
diesem Jahr ein Bahn-Rad-Olympiasieger am Start. Außerdem
dabei: Unser Senioren-Team, es gehört zu den erfolgreichsten in
ganz Sachsen. Rund um die Rennen erfahren die Zuschauer übrigens
alles über den Radsport und unseren Verein. Die Freiwillige
Feuerwehr Wolteritz sorgt im Start- und Zielbereich für die
Verpflegung von Teilnehmern und Zuschauern. Welche Wirkung
erhoffen Sie sich für Ihren Verein? Wir wollen
nichtorganisierte Radfahrer, besonders Kinder und Jugendliche, für
den Radsport begeistern und so auch neue Mitglieder für unseren
Verein gewinnen. Im Rahmen dieses Rennens findet ein so genannter
„Feldversuch“ statt. Was ist darunter zu
verstehen? Zeitmessungs-Technik und Highspeed-Kameras, die bei der
Radsport-WM in Salzburg zum Einsatz kommen sollen, werden bei unserem
Rennen getestet. Wir sind sozusagen ein sportliches
Versuchskaninchen. Interview: Martin Albrecht
|